Pledl: „Kampf annehmen und drei Punkte holen“
13. September, 2017 12.00 Uhr
fci.de: Servus, „Toni“! Am vergangenen Wochenende mussten wir eine bittere 1:2-Niederlage hinnehmen, hätten jedoch auch unsere Chancen effektiver nutzen müssen. Hatten wir einfach Pech oder woran lag es aus deiner Sicht?
Thomas Pledl: Das hat nichts mit Pech zu tun. Wir waren einfach nicht zielstrebig genug, manchmal beim letzten Pass, manchmal beim Torabschluss. Fest steht, dass wir daran arbeiten müssen. Wir erspielen uns viele Chancen, was grundsätzlich gut und wichtig ist, doch die Verwertung ist entscheidend. Wenn wir uns in diesem Punkt verbessern, kämpfen wir uns hinten auch wieder heraus.
fci.de: An zahlreichen der angesprochenen Möglichkeiten warst du beteiligt und wurdest anschließend von den Fans sogar zum „Schanzer des Heimspiels“ gewählt. Wie fühlt es sich an, jetzt wieder voll im Team zu sein?
Pledl: Der Saisonstart verlief auch für mich persönlich etwas enttäuschend, doch umso mehr freut es einen, wenn man weiterackert und dafür mit einem Startelfplatz belohnt wird. Ich fühle mich momentan richtig gut, bin froh mit den Jungs auflaufen zu dürfen und dass ich meinen Beitrag leisten kann, damit wir uns hoffentlich die nötigen Siege holen.
fci.de: Nichts eignet sich besser, um schnell Punkte zu sammeln, als eine Englische Woche. Wie geht ihr in diese wichtige Phase?
Pledl: Wir müssen zunächst alles dran setzen, dass wir unser Potenzial auf den Platz bringen. Wenn uns das zu 100% gelingt, gibt es aus meiner Sicht wenige Teams in der Liga, die uns schlagen können. Dafür müssen wir jedoch noch mehr an uns arbeiten und den Fokus voll auf St. Pauli legen. Es bringt nichts, sich etwas für drei Partien vorzunehmen, wir haben nur ein Ziel – und das ist ein Auswärtssieg am Wochenende!
fci.de: Dann trefft ihr am Millerntor auf den FC St. Pauli. Wie erwartest du die „Kiezkicker“?
Pledl: Das wird ein geiles Spiel, auf das wir uns richtig freuen. Pauli hat eine starke Truppe mit richtig, guten Jungs und noch dazu ein Publikum, das lautstark bis zum Schluss hinter der Mannschaft steht. Die Atmosphäre am Millerntor ist schon besonders, aber wir werden mit unseren eigenen Fans im Rücken den Kampf annehmen und dort die drei Punkte holen.